Sonntag, 8. Mai 2016

Die Grillsaison ist eröffnet - leckeres Topfbrot und Bärlauchpesto

Wir haben am Wochenende die Grillsaison eröffnet. Dazu habe ich ein frisches Topfbrot gebacken und Bärlauchpesto gemacht. Bei meinem letzten Backworkshop hier in Holland hat Anette (eine der Teilnehmerinnen) uns dieses leckere Rezept mitgebracht, das wohl aus New York stammt.


Das Topfbrot ist super einfach zu machen.

Grundrezept
400 g Mehl 
1 TL Trockenhefe
1,5 TL Salz
320 - 350 ml Wasser.

Alle Zutaten kommen in eine verschließbare Plastikschüssel und werden mit einem Holzlöffel kurz verrührt. Der Teig muss dann 12 Stunden bei Zimmertemperatur mit Deckel gehen. 



Anschließend wird eine Arbeitsplatte mit Mehl bestäubt und der Teig darauf gekippt. Den Teig nun auch mit etwas Mehl bestäuben und zu einem Viereck platt drücken. 


Jetzt kann das Brot noch mit den verschiedensten Zutaten variiert werden: getrocknete Tomaten, Feta Käse, Speckwürfel, Oliven, Peperoni, Paprika und so weiter. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Trockene Zutaten wie Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder Röstzwiebeln werden direkt am ersten Tag in den Teig gegeben. Den Teig selber kann man durch die verschiedensten Mehlsorten variieren: Roggenmehl, Dinkelmehl, Typ 405 etc. So hat man immer eine etwas andere Variante des Brotes.




Die vier Ecken des Teigvierecks werden jetzt in die Mitte geklappt, so das man einen Teig Kloß erhält. Dieser Kloß ist sehr fluffig und weich. Gebacken wird das Brot in einer eingeölten Jenaer Glasschüssel. Den Teigkloß mit Hilfe eines Teigschabers in die Schüssel setzen.



Gebacken wird das Brot bei 240 Grad Umluft 30 Minuten mit Deckel und dann nochmal 20 Minuten ohne Deckel. Das Brot hat eine tolle Kruste und ist innen noch schön saftig. Meine Familie mag das Brot am liebsten mit Speck und Röstzwiebeln oder getrockneten Tomaten und Feta Käse.
Liebe Anette nochmals vielen Dank für das tolle Rezept. 



Dazu habe ich frisches Bärlauchpesto gemacht.


Hierzu benötigt man
100 g Bärlauch, zweimal durchgeschnitten
1 Knoblauchzehe 
Salz
Pfeffer
1 Handvoll geröstete Pinienkerne 
5-8 EL Olivenöl
1 Handvoll geriebener Parmesankäse 

Alle Zutaten bis auf den Käse mit dem Standmixer oder dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Zum Schluss den Käse dazugeben und nochmals kurz durchmixen. Fertig.


Wir haben das Brot mit dem Pesto bestrichen und anschließend mit gelben Tomaten belegt. Selbst mein Mann, der erst noch unkte "wer soll das denn essen" war total begeistert. Das ist eine echte Alternative zur Kräuterbutter. Natürlich schmeckt das Pesto auch super zu Nudeln.





Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte.

Liebe Grüße  
Silke 

Dienstag, 26. April 2016

Upcycling - Ketten aus Nespresso Kapseln DIY

Heute zeige ich euch mal ein wieder ein schnelles und einfaches DIY.


Unser Freund in Dublin war stolzer Besitzer einer Nespresso Maschine und da die "Germans" gerne Kaffee trinken, ist während unseres Urlaubs ein ganzer Haufen Kapsel Müll entstanden. Die Kapseln haben aber solch schöne Farben, das ich sie zu schade zum wegschmeißen fand.
Also habe ich die Kapseln an der Unterseite aufgeschnitten, den Kaffeesatz entfernt, gespült und trocknen lassen. Anschließend habe ich sie mit dem Kartoffelstampfer platt gemacht. Ein richtiger Spaß sage ich auch euch  :O)

Die platten Kapseln habe ich dann nach Hause importiert. Ich hatte schon eine genaue Vorstellung wie die Ketten aussehen sollen. Bei uns in der Stadt gibt es einen wunderbaren Perlenladen, in dem ich schnell das passende Zubehör gefunden habe. Ich habe schöne Lederbänder, silberne Anhänger, Perlen und einen Troddel mitgenommen.




In die Mitte der Kapseln habe ich mit einem spitzen Dosenöffner ein Loch gebohrt und von dem Loch aus mit der Nagelschere das Metall eingeschnitten.



Die kleinen Dreiecke die dadurch entstanden sind, habe ich nach innen gebogen. Nun wurden die Kapseln mit dem Hammer noch mal platt geklopft und jeweils 2 Kapseln mit Sekundenkleber zusammenklebt. Die Kapseln habe ich solchen Klammern zusammen gehalten, bis sie durchgetrocknet waren.



Jetzt müssen die Ketten nur noch je nach Geschmack zusammen gesetzt werden.
Zuerst wird der Anhänger auf das Band gefädelt. Dann habe ich das Band doppelt genommen und mit der geschlossenen Seite durch die Kapsel gezogen. Der Anhänger wurde dann in der Mitte des Lochs positioniert und die beiden Enden durch die Schlaufe gezogen. Anschließend noch ein Knoten obendrauf, Perle und wieder ein Knoten. Jetzt noch die Länge der Kette abmessen und oben wieder ein Knoten. Fertig.... 






Bei der dunkelgrünen Kette habe ich zuerst den Troddel auf das Lederband gefädelt und dieses anschließend zwischen die beiden Kapselhälften geklebt. Hierbei habe ich auch wieder die Klammern als Hilfe verwendet. Die silberne Blume habe ich dann mit Sekundenkleber auf die Kapsel geklebt.

Das Basteln hat mir so viel Spaß gemacht, das ich mir direkt noch ein paar Armbänder gemacht habe. Die schönen Glasperlen haben die Kinder mal von meiner Schwester geschenkt bekommen.



Gefällt euch der Schmuck?

Liebe Grüße

Freitag, 15. April 2016

Push Cakes

Heute muss ich mich mal mit fremden Federn schmücken. Meine Große backt ja für ihr Leben gerne und hat vor kurzem diese tollen Push Cakes gemacht. Diese kleinen Kuchen erinnern mich immer an das Ed von Schleck Eis aus meiner Jugend.





Für den Kuchen hat sie einen Nuss Bisquitboden gebacken und Kreise ausgestochen. Diese wurden dann abwechselnd mit Nuss Sahne, gehackten Nüssen und Nutella in die Push Cake Form geschichtet.







Der Kuchen war so lecker und sah ausgesprochen gut aus, so dass ich euch diesen einmal zeigen wollte... natürlich auf meinem schönen, selbstbemalten Kuchenteller.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Silke 




Samstag, 9. April 2016

Ein Tagestrip nach Amsterdam

Schon lange stand Amsterdam ganz oben auf meiner Ausflugs Wunschliste. Ich war erst einmal in Amsterdam, als meine Kleine noch im Buggy saß. Damals war ich mit meiner Tante in Urlaub und wir haben einen kleinen Ausflug nach Amsterdam gemacht. Allerdings haben wir außer einer Grachtenrundfahrt und einem kleinen Spaziergang nicht viel gesehen, da es den Kindern zu langweilig war.


Da die Wettervorhersage ganz gut war, sind mein Mann und ich am letzten Sonntag morgen nach Amsterdam gefahren. Nach genau 2 Stunden sind wir in Amsterdam angekommen und haben direkt ein preisgünstiges und zentral gelegenes Parkhaus (10,00 Euro für den ganzen Tag) gefunden. Von dort aus sind wir erst einmal in Richtung Bahnhof gelaufen. Vor dem Bahnhof kann man recht günstig an dem typischen Touristenprogramm, der Grachtenrundfahrt teilnehmen. Normalerweise mag ich solche Touri Geschichten nicht so wirklich, aber es ist eine einfache und bequeme Art Amsterdam zu erkunden, wenn man nur ein paar Stunden vor Ort ist und einen Überblick braucht.
Die Tour hat eine Stunde gedauert und wir sind durch wunderschöne Grachten gefahren. Zu Fuß hätten wir das alles gar nicht ablaufen können.















Anschließend sind wir durch die Einkaufsmeile gebummelt. Es gibt natürlich alle gängigen Modehäuser, aber auch jede Menge kleine und interessante Geschäfte. 




In einem kleinen Café auf einem, der vielen lebhaften Plätze haben wir dann in der Mittagssonne einen Café getrunken.


Hinter dem Rijksmuseum waren unzählige Tulpen zu sehen. Einfach nur ein Traum...
  





Zum Abschluss unseres Ausflugs haben wir dann einen Hot Dog im The Fat Dog gegessen. In dem Lokal hat Tim Mälzer in Kitchen Impossible gekocht. Die Hot Dogs dort waren super lecker und außergewöhnlich. 




Nach 17 km Stadtrundgang und qualmenden Füßen waren wir froh, als wir endlich wieder im Auto Richtung Heimat saßen. 
Es war ein wunderschöner Tag und es war sicher nicht unser letzter Ausflug in diese wunderschöne Stadt. 
Schade das ich unsere Kamera für eine Kommunion verliehen hatte. So musste ich die Fotos leider mit dem Handy machen. Aber ich denke die Schönheit der Stadt kommt doch einigermaßen rüber.

Liebe Grüße 
Silke