Dienstag, 28. Februar 2017

Neue Badezimmer Utensilos - Rope Bowl DIY

Über die Karnevalstage war ich richtig kreativ. Seit ein paar Jahren bin ich vom Karnevals Jecken zum Karnevals Muffel mutiert. Daher habe ich die freie Zeit genutzt, um zu Hause ein paar Sachen zu machen.

Altweiber und den Freitag habe ich unser Gäste WC neu gestrichen. Das werde ich euch in Kürze zeigen.

Karnevalssamtag habe ich mir dann Utensilos genäht. 
Bei Pinterest habe ich schon so oft Rope Bowls, Körbe die aus Schnur genäht werden, gesehen. Sie haben mich nie sonderlich interessiert und so habe ich immer weiter gescrollt.


Zufällig habe ich beim Einkaufen dann schwarz weiße Schnur gesehen und gedacht, naja man kann es ja mal probieren. 
Also wurden schwups 3 Pakete Schnur gekauft.


Angefangen habe ich mit einem ovalen Korb, da mir das am einfachsten erschien. Man legt am Anfang eine Schlaufe und näht die zwei Schnüre mit einem großen Zickzack Stich zusammen. Die Schnur legt man dann in Kreisen immer wieder um die Schlaufe und näht diese zusammen. Die ersten Reihen sind etwa kniffelig in den Rundungen, aber nach zwei drei Reihen geht es dann total einfach. Das Oval wird der Boden des Korbes und ihr näht solange weiter, bis der Boden die gewünschte Größe erreicht hat.

Dann knickt ihr den Boden senkrecht nach oben und ihr näht weiter, wie vorher. Durch das senkrechte Aufstellen, bilden sich die Seiten des Korbes.




Das hört sich vielleicht kompliziert an, aber ich habe vielleicht 15 Minuten für meinen ersten Korb gebraucht. Bei Pinterest oder YouTube findet ihr diverse Anleitungen für die Körbe. 

Danach habe ich mich dann noch an 2 weitere, runde Körbe gewagt. Der Anfang ist kniffliger, aber wenn man langsam näht und den Anfang immer weiterdreht, ist das auch gut machbar. Man fängt an wie eine Lakritzschnecke. Nähfehler fallen hier auch gar nicht auf. Ansonsten näht man nach dem gleichen Prinzip, erst den Boden, dann hochstellen und die Seiten nähen. Bei einem Korb habe ich einen Henkel eingearbeitet. Dazu legt man die Schnur etwa 3 Reihen vor Korbende zur Schlaufe und näht dann die drei letzten Reihen über die Schlaufe. Das Ende der Schnur wird nur verriegelt. Da das aber nicht so schön aussah, habe ich einen Aufnäher über das Ende genäht. Das ist sehr dekorativ und das Körbchen wirkt direkt etwas professioneller. 






Die ersten drei Körbe habe ich aus 6mm Schnur (15 Meter) genäht. Danach habe ich dann noch einen Korb mit einer 3mm Schnur (20 Meter) genäht. Also da muss ich gestehen, der Anfang hat mich schon Nerven gekostet und 20 Meter sind ganz schön lang.




Jetzt habe ich vier schöne Utensilos für mein Badezimmer. Am nächsten Wochenende werde ich dann mein Badezimmer mal umräumen. Es gibt ja doch immer genug Zeugs im Badezimmer, das ordentlich und dekorativ verstaut werden muss.

Liebe Grüße 

Silke



Sonntag, 19. Februar 2017

Wenn der kleine Hunger kommt- schnelles Banoffee Törtchen

Heute hat mich der kleine Hunger eiskalt erwischt, bzw. die Lust auf etwas Süßes hat die Macht übernommen....


Ich war ganz ahnungslos auf Pinterest unterwegs, als mir ein leckerer Banoffee Pie in den Blick kam. In Dublin habe ich im letzen Jahr so ein leckeres Banoffee Törtchen gegessen und der Pie hat mich direkt wieder daran erinnert und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Heißhungerattacke vom Feinsten. Also habe ich mir die verschiedensten Banoffee Rezepte bei Pinterest angesehen, aber irgendeine Zutat fehlte mir immer. 

Da fiel mir Blätterteig ein. Den habe ich immer im Haus, falls mal unverhofft Besuch kommt und man ganz schnell z.B. gefüllte Teigtaschen oder kleine Küchlein machen möchte. Bananen waren noch da und ein Glas Bonne Maman Caramel stand auch noch im Keller. Das habe ich im letzten Jahr bei einem Give Away gewonnen und hatte irgendwie noch keine Idee, wie ich es verwenden sollte.




Also habe ich aus dem Blätterteig Kreise für meine Tartelettes Förmchen ausgestochen und in die gefetteten Förmchen gegeben. In die Mitte habe ich dann einen kleinen Klecks Caramel Creme gefüllt. Die Tartelettes habe ich 17 Minuten bei 200 Grad Umluft gebacken. Achtung: die Caramel Creme kocht hierbei gerne über, also Backpacker unter die Förmchen geben. 

Nachdem die Tartelettes fertig gebacken und abgekühlt sind, habe ich ein paar Scheiben Banane auf den Caramel gelegt und einen Tuff Sprühsahne oben drauf gesprüht. Jetzt noch etwas von der Caramel Creme drübergeben. Einen Espresso dazu, fertig...









Es war soooo lecker. Dies ist natürlich kein super duper hochkulinarischs Rezept, aber für die kleine Suchtattacke schnell und einfach gemacht. Genau das richtige für einen Sonntag....

Im übrigen plane ich gerade mit Nicole vom Blog Niwibo einen Blogger Kochworkshop bei Carin in Posterholt/Holland. Thema des Workshops ist Winterkost und er findet am 25.3. statt. Es sind noch ein paar Plätze frei. Wer Interesse hat und noch nähere Informationen wünscht, kann sich gerne bei mir oder Nicole melden. Über meine bisherigen Besuche bei Carin habe ich ja schon berichtet : Kürbis Workshop hier, High Tea hier und holländische Vlaai Kuchen hier


Liebe Grüße
Silke

Verlinkt mit Soul Sisters Sonntagsglück ... hier




Dienstag, 7. Februar 2017

Tiramisu Kuchen

Gestern habe ich einen leckeren Tiramisu Kuchen gebacken.


Ich habe Weihnachten eine Flasche selbstgemachten Tiramisu Likör geschenkt bekommen. Der Likör ist total lecker, aber ich muss gestehen, ich trinke zu Hause sehr selten etwas. Der Likör stand nun halb geleert im Kühlschrank und mein Mann wollte gerne etwas Platz schaffen. Da ich den Likör weder sofort trinken wollte, noch einfach in den Ausguss kippen wollte, habe ich einen kleinen Gugelhupf damit gebacken.
Das Rezept ist so super einfach und schnell gemacht. Der Kuchen gelinkt einfach immer.




Hier kommt das Rezept für die kleine Form. Für eine normal große Guglhupf Form nimmt man einfach die doppelte Menge:

Tiramisu Gugelhupf

Zutaten 
3 Eier
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 ml Sonnenblumenöl 
125 ml Tiramisu Likör
125 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Die Eier werden mit dem Zucker und Vanillezucker verrührt und anschließend wird das Öl mit dem Likör untergerührt. In die flüssige Masse gibt man dann das Mehl mit dem Backpulver. Der Teig ist recht flüssig und wird in die gefettete Form gegossen. Meinen kleinen Kuchen habe ich ca. 40 min bei 180 Grad Ober-Unterhitze gebacken. Die große Form benötigt ca. 60 Minuten.

Das war es dann auch schon. Der Kuchen ist schön locker und super saftig. Man kann den Tiramisu Likör auch durch Baileys oder Eierlikör ersetzen. Das habe ich auch schon mehrmals gemacht und das hat super geschmeckt und funktioniert.



Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen.

Liebe Grüße 
Silke

verlinkt mit CreadienstagDienstagsdinge,
Freutag



Dienstag, 31. Januar 2017

Maracuja Curd - Vorfreude auf den Sommer

Am Wochenende habe ich Maracuja Curd gemacht. Obwohl der grippale Infekt mich fest in seinen Klauen hatte bzw. immer noch hat, habe ich mich aufgerafft und ein super leckereres Maracuja Curd gemacht.



Als Grundrezept habe ich ein Rezept von Carins Lemon Curd Rezept genommen, das ich beim High Tea Workshop hier probieren konnte.

Das Maracuja Curd ist recht einfach gemacht und schmeckt nach Sommer. Das kann ich jetzt gut gebrauchen.

Hier kommt das Rezept

Maracuja Curd

Für 4 Gläser a' ca. 200 g

6 reife Maracujas
Maracujasaft
2 EL Zitronensaft 
100 g Butter
250g Zucker
4 Eier



Die Maracujas durchschneiden und das Fruchtfleisch und die Kerne in ein Haarsieb geben.  


Man kann das Curd auch mit den Kernen machen, aber ich persönlich mag das nicht. Also habe ich das Fruchtfleisch durch das Haarsieb gestrichen, da dauert schon eine Weile, aber es lohnt sich wirklich. Das Fruchtmus in einen Messbecher geben und mit Maracuja Saft auffüllen, bis man 120 ml erhält.

Die Eier mit dem Handmixer schaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit die Butter mit der Maracuja Mischung, dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die schaumig geschlagenen Eier zugeben und aufkochen. Die Masse sollte so wie beim Vanille Pudding einmal kurz aufkochen. Dann ist das Maracuja Curd auch schon fertig. In heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen. Im Kühlschrank ist das Curd ca. 5-6 Wochen haltbar, wenn es nicht schon vorher aufgefuttert wurde. 








Ich liebe den frischen Geschmack des Maracuja Curd. Der ist lecker als Brotaufstrich wie Marmelade, zu Käse, im Joghurt, auf dem Kuchen etc.
Das passt gerade zu meiner Sehnsucht nach Sonne und Wärme. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich brauche dringend Frühling... 


Liebe Grüße
Silke

verlinkt mit CreadienstagHandmade on TuesdayDienstagsdinge

Freitag, 27. Januar 2017

Fotoworkshop

Letzten Samstag habe ich an einem Foto Workshop von Emilia vom Blog Emilia und die Detektive hierteilgenommen.


Der Workshop fand im Headquarter der Firma Lakrids Deutschland in Düsseldorf statt. Hierbei handelt es sich um ein altes Backsteingebäude, in dem früher ein Pferdestall untergebacht war.
Die Location war schon ein richtiges Highlight. 




An dem Workshop haben 17 sehr nette Frauen, teils Bloggerinnen, Inhaberinnen von online Shops oder einfach Foto Begeisterte, teilgenommen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der ich Rahel vom Blog Himmelstück hier auch endlich persönlich kennenlernen konnte, fing der theoretische Teil an. Emilia hat uns die verschiedenen Blenden, ISO Einstellungen, Aufbau eines Fotosets, Zubehör wie Diffuser, Tageslichtlampen etc. erklärt. 


Dann kam der praktische Teil. Emilia hatte ihren halben Haushalt ausgeräumt und Requisiten oder Probs mitgebracht. Sie war außerdem noch beim Floristen und hat Blumen besorgt, Törtchen vom Kölner Café Törtchen Törtchen, Lemonaid, Charitea und nicht zu vergessen Lakrids. Ich liebe diese kleinen Kügelchen, die sind einfach so lecker.



Jeder konnte sich die verschiedensten Motive zusammenstellen und fotografieren. Hierbei war es schon interessant zu sehen, wie jeder einen anderen persönlichen Stil des Setaufbaus und Blickwinkel hatte. Selbst gleiche Motive ergaben durchaus unterschiedliche Bilder. Natürlich wurde zwischendurch auch immer wieder genascht, gequatscht und gefachsimpelt. Es war ein wirklich schöner, interessanter und unterhaltsamer Samstag und ich habe wieder etwas dazugelernt. 


Hier eine kleine Auswahl meiner Motive...teils gefallen sie mir schon richtig gut, teils sind sie aber auch verbesserungsfähig...














Das ist mein absolutes Lieblingsbild...


Jetzt heißt es üben, üben und üben...

Liebe Grüße 
Silke

verlinkt mit Freutag