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Dienstag, 17. Oktober 2023

Mein erster holländischer Vlaai

Wer mich kennt weiß das ich ein absoluter Holland Liebhaber bin. Ich bin so froh, das es für uns nur ca. 30 km bis ins Nachbarland sind und einem schnellen Besuch nichts im Wege steht.

Ich mag die Städtchen, die Strände, die Fahrradwege und gerade hier bei uns in der Ecke den Limburgse Vlaai. Das ist ein Hefekuchen mit Obst oder Reis Füllung, oft mit einem Teiggitter Deckel.

Nahezu bei jeder Fahrrad Tour genießen wir ein Stück Vlaai, meist gefüllt mit Kirschen oder Aprikosen. Vor ein paar Jahren habe ich sogar an einem Vlaai Backkurs bei Carin in Posterholt teilgenommen. Aber wie das so ist, einmal gemacht und das war es dann.

 

 

Bei meinem letzten Besuch im holländischen Supermarkt habe ich ein Glas Vlaai Füllung mit Kirschen entdeckt und mal in weiser Voraussicht mitgenommen. Dabei handelt es ich eigentlich nur um gebrauchsfertige, angedickte Sauerkirschen. 

Am letzten Samstag hat mich spontan dann die Lust gepackt und ich habe einen Vlaai gebacken.

Das Rezept ist ganz simpel.


1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
50 g weiche Butter
2 EL Zucker
Ca. 100 ml lauwarme Milch

250 g Mehl
etwas abgeriebene Zitronenschale
eine gute Prise Salz

Die Hefe habe ich in der Milch mit dem Zucker und der Butter verrührt und dann mit dem Mehl, Salz und der Zitronenschale zu einem glatten Teig verknetet. Der Teig musste anschließend ca. 45 Minuten gehen. Danach habe ich den Teig ausgerollt und in die Form gegeben. 1/3 des Teiges habe ich für den Deckel zur Seite gelegt. Die Ausstechform für das Gitter lag die letzten Jahre nur im Schrank, aber jetzt wurde sie endlich mal verwendet. Man kann auch ganz einfach Streifen selber schneiden.

Die Kirschfüllung habe ich auf dem Teig verteilt, das Gitter aufgelegt und dann bei ca. 200 Grad ca. 30 Minuten +/- gebacken. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, kann man ihn mit Alufolie abdecken. Das war es dann auch schon.


Am besten schmeckt der Vlaai wenn er über Nacht ruhen kann. Soviel Geduld hatte ich natürlich nicht, aber ich muss sagen, das er am nächsten Tag wirklich besser war.

Der nächste Vlaai, diesmal mit Aprikosen ist schon in Planung...

 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

 

Liebe Grüße

Silke

 

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Froh und Kreativ 






Dienstag, 25. Juni 2019

Summertime - Johannisbeer Streuseltaler

Was für ein Wetter. Eigentlich komme ich mit der Hitze ja ganz gut zurecht, aber gestern war’s mir viel zu heiß. Ich musste aber in der Mittagspause dennoch meine Johannisbeeren ernten. Sie waren schon sehr reif und bevor sie dann am Strauch vergammeln, wollte ich sie lieber verarbeiten. Also habe ich bei der Hitze gestern Johannisbeer Streuseltaler gebacken.









Johannisbeeren mag ich eigentlich nicht sehr gerne, aber ich habe trotzdem einen Strauch in meinem Garten. Normalerweise mache ich für meine Tochter eine "drei" oder "vier" Frucht Marmelade mit Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und eventuell noch Kirschen. Da ich noch so viel Marmelade von letztem Jahr habe, fällt das Marmeladen kochen in diesem Jahr aus. Also habe ich mir überlegt was ich in meiner Mittagspause schnell backen kann.

Letzte Woche habe ich beim Bäcker Streuseltaler mit Rhabarber gesehen und so habe ich gedacht, das ich das auch gut mit den Johannisbeeren backen kann. Ich habe als Boden einen Hefeteig genommen, der bei der Hitze draußen wunderbar aufgegangen ist und auf die Johannisbeeren einen ganz normalen Streusel Teig gemacht. So zubereitet schmecken mir die Johannisbeeren wirklich sehr gut und ich habe gestern schon ein paar Taler anstelle meines Mittags Essens verputzt.

Während die Taler allerdings im Backofen waren, habe ich mich ins Schlafzimmer verzogen da wir dort eine Klimaanlage haben. So ließ es sich dann ganz gut aushalten.

Hier kommt das Rezept 

Johannisbeer Streuseltaler

Hefeteig
300 g Mehl
60 g Zucker
1  Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
50 g Butter
1 Ei
140 ml warme Milch

Belag
Johannnisbeeren

Streuselteig
150 g Mehl
125 g Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker


Zubereitung:
Das Mehl mit der Trockenhefe vermischen. Salz, Butter, Zucker, Ei und die Milch dazugeben und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 2o Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten. Dazu die kalte Butter in Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten rasch verkneten.

Den gegangenen Hefeteig noch mal auf ein wenig Mehl verkneten und schlagen. Den Teig zu einer Rolle formen und ca. 14 Stücke daraus schneiden. Jedes Stück in der Hand rollen und dann zu einen runden Teigplatte formen. Die Teigkreise auf ein Backblech mit Backpapier geben, Johannisbeeren ein bisschen in den Teig drücken und die Streusel darauf verteilen.
Die Streuseltaler ca. 15-20 Minuten bei 180 Grad Ober- Unterhitze fertig backen. Da mein Backofen eine Diva ist, sind die Minuten nur Richtwerte. Die Streusel sollen nicht braun werden. Frisch schmecken die Streuseltaler am besten.
Ich habe gestern anstelle der Butter Margarine verwendet, da ich keine Butter mehr zu Hause hatte.

















Die Bilder sind heute leider nicht besonders toll geworden. Die Rolladen sind runter, damit die Hitze draußen bleibt. Die Bilder von der Terrasse haben durch unsere grüne Markise einen Grünstich. Dem Geschmack hat das nicht geschadet (lach)
Aber es war mir einfach zu heiß und dann ist das eben mal so...

















Mal sehen wie ich durch die nächsten Tage so komme. Ich vertrage die Hitze mal mehr und mal weniger gut. Wir haben am nächsten Wochenende Schützenfest und da gibt es noch so einige Arbeiten zu tun, wie zum Beispiel das Kränzen. Das macht bei dieser Hitze natürlich überhaupt gar keinen Spaß. Naja wir werden sehen. Man muss das Wetter eben so nehmen wie es kommt. Und das ist auch gut so. 


Ich wünsche euch eine schöne Woche. Habt es fein und bewahrt einen kühlen Kopf

Liebe Grüße 

Freitag, 31. Mai 2019

Rhabarber Erdbeer Tarte mit Baiser

Gestern am Feiertag war ich ganz allein zu Hause. Mein Mann befindet sich auf Pilgertour nach Trier, das bedeutet er geht von unserem Heimatort 200 km in vier Tagen nach Trier. Meine Kleine ist gerade auf dem Rückweg. Sie hat auch zum ersten Mal auch an einer Pilgertour teilgenommen und ich bin schon sehr gespannt, was sie zu berichten hat.

Ich war im Garten und habe zum ersten Mal Rhabarber geerntet. Ich habe die Pflanze erst im letzten Jahr gepflanzt und letztes Jahr konnte ich noch gar nichts ernten. Jetzt sind es genau drei dünne Stangen geworden. Für meine Tarte war das natürlich viel zu wenig. Es waren aber auch noch ein paar Erdbeeren reif und so habe ich das Ganze einfach kombiniert. 




Da ich wusste, das ich dieses Wochenende nicht viel Zeit habe, weil ich mir mal wieder super viel vorgenommen habe, hatte ich mir schon im Vorfeld fertigen Tarte Teig aus dem Kühlregal mitgebracht. So war das dann eine ganz einfache Sache. Den Tarte Teig in eine gefettete und ausgemehlte Tarte Form legen. Der gekühlte Teig ist rund und die Tarte Form eckig, aber das ist kein Problem. Einfach ein bisschen zurecht schneiden und übereinander legen, Rhabarber und Erdbeerstückchen obendrauf verteilen, etwas Zucker darauf geben und das ganze bei 200° Ober- unter Hitze für 30 Minuten backen. 



Das Bild ist etwas unscharf. Da ich vergessen habe ein vernünftiges Bild zu machen, musste ich es aus dem Video meiner Instagram Story nehmen.

In der Zwischenzeit aus zwei Eiweiß und 50 g Zucker Eischnee herstellen und nach den 30 Minuten auf der Tarte verteilen und noch mal 10 Minuten bei 180° backen. Das war’s auch schon. Die Tarte war super lecker und mein Renovierungshelfer und ich haben den Kuchen verputzt. 







Die Rezept Idee habe ich übrigens bei Veronique vom Blog Typisch Fränzösisch gefunden.











Ich bin gerade dabei unseren verglasten Balkon, quasi ein Wintergarten, zu renovieren. Die Holzdecke ist uralt und dunkelbraun gewesen und die Wände bestehen aus unserem Haus Klinker. Das Ding ist total unnütz, hässlich und sowas von überflüssig, aber wir haben es mit dem Haus gekauft. Ihn ganz weg zu machen, wäre ein viel zu großer Aufwand.
Mehr dazu werde ich euch in Kürze berichten.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit viel Sonne.

Liebe Grüße 
Silke






Dienstag, 4. September 2018

Heidelbeeren - so lecker

Bei meinem letzten Marktbesuch in Holland habe ich mir ein Eimerchen Heidelbeeren mitgebracht. Ich liebe Heidelbeeren, aber leider bin ich in unserer Familie da ziemlich alleine.







Von den Heidelbeeren habe ich mir einen Kuchen gebacken und Marmelade gekocht. So habe ich auch im Winter noch etwas von den leckeren Früchtchen.

Meine Marmelade koche ich immer nur aus Früchten und Gelierzucker, ohne viel Schnickschnack. Ich mag meine Marmelade ganz einfach am liebsten. Ich verwende Gelierzucker der Sorte 2:1, das heißt z.B. auf ein Kilo Früchte kommt 1/2 Kilo Zucker. Alles wird in einen großen Topf gegeben, aufgekocht und dann 3 Minuten sprudelnd gekocht.











Ich püriere die Marmelade immer, da ich keine Stückchen mag. Das war es dann auch schon.
Ich habe mir nur 4 Gläser Marmelade gekocht, da ich alleine die Marmelade esse. Der Rest der Heidelbeeren wurde als Kuchen verarbeitet.

Der Kuchen war sehr lecker. Die Basis ist ein Rührteig, auf dem die Heidelbeeren verteilt werden. Als Abschluss kommt dann noch Zimtzucker darüber.  

Heidelbeer Kuchen 

Zutaten:
3 Eier
175 g Zucker
60 ml Milch
60 g Butter oder Backmargarine
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver 
Prise Salz 
Zimt und Zucker



Zubereitung
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Milch mit der Butter in einem Topf schmelzen und noch warm in den Teig geben. Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und unter den Teig rühren. Die Backform gut einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Dann den Teig einfüllen und die Heidelbeeren darauf geben. Den Zucker mit dem Zimt vermischen und auf den Heidelbeeren verteilen. Der Kuchen wird dann bei 200 Grad ca. 25-30 Minuten gebacken.





















Ich habe jedes Stückchen genossen, sogar mein Mann hat von dem Kuchen probiert und mochte ihn. Das Foto hat mein Mann gemacht und er meinte, das müsste unbedingt mit in den Post...
Mir persönlich gefällt es nicht wirklich, aber wie war das mit mehr Realität im Netz.

Wenn ich heute morgen raussehe, sehe ich Herbst. Es ist diesig, die Autos sind beschlagen und alles ist feucht. Und dennoch sollen es heute 26 Grad werden. Ich bin mal gespannt...

Liebe Grüße 
Silke

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